Aphrony

Aphrony ist eine Elbin von den Ebenen in der Nähe der Glasländer.

Obwohl sie erwachsen ist, scheint sie nicht zu verstehen, worauf es dabei ankommt:

(Zitat aus dem Buch)

Normalerweise verlieren vernunftbegabte Lebensformen irgendwann im Laufe ihrer Jugend die Fähigkeit zur Phantasie und Naivität, jedoch vor allem zur Neugierde. Jeder Zwölfjährige kann ein Lied davon singen. Es gibt eine imaginäre Grenze, an der vermutlich ein paar Männer in schwarzen Uniformen stehen und knallhart jegliche Neugierde einforderten, bevor sie einen durchlassen. Es mag sein, daß diese Grenze bereits überquert werden muß, sobald man in die Schule eintritt. Tatsächlich geschieht es sehr oft zu diesem Zeitpunkt, manchmal ein wenig später. Es scheint eine Angewohnheit aller Lebensformen zu sein, das zu verlernen, was sie zu Kindern macht, sobald man ihnen Neugierde aufzwängen will. Leute, denen das geschieht, sprechen davon als erwachsen werden. Nun, die gleichen Leute studieren anschließend auch Betriebwirtschaft und halten es für cool, sich in bestimmten Lokalitäten ausschließlich über Probleme zu unterhalten, die es gar nicht gäbe, wenn es die betreffenden Personen nicht geben würde.
Aph hatte diese Grenze nicht nur heimlich überquert, als die Wachposten gerade nicht hinsahen, sie hatte sogar ein paar Beutel der eingesackten kindlichen Naivität, Vorfreude und Neugierde mitgenommen und, wie es den Anschein machte, sofort ausgepackt.
Es gab nichts, das sie nicht für interessant hielt. Sie konnte sich auch mit dem Gedanken an unfreundliche Elfen nicht anfreunden. Immer wieder startete sie den Versuch, auf die Gruppe aufmerksam zu machen, und wäre sie nur eine Sekunde später nicht von etwas noch viel aufregenderem (einer mit Farbe beschmierten Hauswand beispielsweise) abgelenkt worden, hätte sie es vermutlich auch geschafft.